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Arzt hätt‘ ich nicht werden dürfen – das Eichmann-Protokoll

Freitag, 9. November 2018 - 18:00
Der Abend beginnt mit einem Gespräch von Regionspräsident Hauke Jagau mit Michael Fürst über Erinnerung und Aufklärung. Im Anschluss folgt die szenische Lesung von „Arzt hätt´ ich nicht werden dürfen" aus den Eichmann-Protokollen. Harald Schandry und Bernd Surholt von den Hannoverschen Kammerspielen präsentieren Auszüge aus den Verhörprotokollen im Eichmann-Prozess. Es geht um die Rechtfertigungen eines Mannes, der jegliche Verantwortung von sich weist. Adolf Eichmann, ehemaliger SS-Obersturmbannführer und für den millionenfachen Mord an Juden zum Tod durch den Strang verurteilt, ist der Prototyp einer Mentalität, die mit dem Dritten Reich keineswegs ausgestorben ist. Was trieb ihn an? War er ein Überzeugungstäter? Ein skrupelloser Karrierist oder doch nur Rädchen im Getriebe, Opfer einer übermächtigen Befehlskette, wie er vor Gericht weismachen wollte? Die Inszenierung macht historische Zusammenhänge deutlich und stellt zugleich die Frage nach dem Heute. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende in Höhe von 5 Euro für die Staatliche Rittmeister-Witold-Pilecki-Hochschule Oświęcim gebeten.
Foto: Harald Schandry
Eintritt frei
Heisterbergallee 8
30453 Hannover
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