Frauen in der Hamburger Filmmacher Cooperative: Filme 1968-1971
Kurzfilme von Frauen zu Themen der Emanzipation und mehr
In einem zweitägigen Programm werden Filme von Frauen gezeigt, deren Filme teilweise aber nur vorübergehende Beachtung fanden und deren Verbreitung und Wahrnehmung auch aufgrund des Super-8-Formats erschwert war. In ihren Filmen kamen andere Themen zum Zug als in den Filmen der Männer, so etwa Schwangerschaft, Kinder, Emanzipation. Gezeigt werden: „Bumps. Shake. Two Hamburgers.“ Zwei Hamburger versuchen im kalten New York Weihnachten zu feieren. Sie springen, zittern und schaukeln sich in Stimmung. „Prinz und Wahn“: Ein Prinz und dessen Freunde sollen die schöne Geliebte eines jungen Mannes befreien, die entführt wurde. „Paragraph 218“: Die 1902 geborene Käthe Pfab berichtet über Abtreibungen, die sie nur heimlich vornehmen konnte. „Kindnepping“: Ein Kind, das Schmuckstück der Familie, ist gleichzeitig ein Störfaktor. Als es entführt wird, treten Polizei und Gangster auf den Plan. „Dilm“: Einzelbild-Materialfilm. „Jüm-Jüm“: Dore O. schaukelt vor dem von ihr selbst gemalten Bild eines abstrahierten Penis. Werner Nekes hat die Schauklbewegung zerstückelt und daraus einen Stakkato-Rhythmus des Schnitts erzeugt.