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Gemeinsam erinnern, gemeinsam gestalten! – Gedenken an die Opfer der Aktion T4

Donnerstag, 4. September 2025
Uhr
ZeitZentrum Zivilcourage

„Aktion T4“ ist der Codename für die von den Nationalsozialisten geplante Ermordung von Menschen, die als körperlich oder psychisch krank oder behindert definiert wurden. Die Menschen wurden getötet, weil sie nicht in die nationalsozialistischen Rassevorstellungen passten. Ab dem Jahr 1939 töteten die Nationalsozialisten im Rahmen der „Aktion T4“ mehr als 70.000 Menschen. Zuerst wurden Kinder ermordet, dann auch Erwachsene. Die Morde fanden in Krankenhäusern, Anstalten und speziellen Tötungsstätten statt. In ganz Europa wurden fast 300.000 Menschen getötet. Die Nationalsozialisten haben die Morde an einem zentralen Ort geplant. Das war in der Tiergartenstraße 4 in Berlin. Der Name „Aktion T4“ bezieht sich auf diese Adresse. Das ZeitZentrum und das Begegnungszentrum Normal in Linden laden gemeinsam bis 19 Uhr mit einem inklusiven Planungsteam zu einer offenen Gedenkveranstaltung: Im Mittelpunkt stehen Erinnerung, Austausch – und die Frage, wie eine inklusive Zukunft aussehen kann.