22 Bahnen
Schwimmen im Rhythmus von Verantwortung und Hoffnung
Ein streng durchgetakteter Alltag bestimmt Tildas Tage: studieren, an der Supermarktkasse arbeiten, schwimmen und sich um ihre kleine Schwester Ida kümmern. An schlechten Tagen fällt auch die Sorge für ihre Mutter (Laura Tonke) mit Alkoholabhängigkeit mit in den Verantwortungsbereich. Mit Tilda, Ida und der Mutter wohnen sie zu dritt im traurigen Haus der Fröhlichstraße in einer Kleinstadt, die Tilda hasst. Freunde sind längst weg. Dann gerät alles ins Rollen: Eine Promotion in Berlin kommt in Aussicht, und damit öffnet sich eine Zukunft, die Freiheit verspricht. Viktor taucht auf, der große Bruder von Ivan, den Tilda vor fünf Jahren verloren hat. Viktor und Tilda schwimmen beide immer 22 Bahnen. Doch als Tilda beinahe an eine Wendung glaubt, gerät die Situation zu Hause endgültig außer Kontrolle …