ARD Oper: Peter Tchaikovsky – Eugen Onegin
Aus der Metropolitan Opera
Samstag, 2. Mai 2026
Uhr
NDR Kultur (Radio)
Erst will sie, doch er nicht. Dann will er, doch sie nicht: ein symmetrisches Spiel der Zurückweisung. Am Ende von Tchaikovskys „Eugen Onegin“ wird klar: Der spät entflammte Onegin ist für Tatjana, inzwischen Fürstin Gremina, nur noch eine Erinnerung an ihre Jugend. Mit ihrer Absage schützt sie sich selbst, zu tief sitzt die seelische Wunde von einst. An der MET ist die Sopranistin Asmik Grigorian zu hören, als Onegin tritt der Baritons Iurii Samoilov auf.