4.48 Psychose
Sarah Kanes poetische Auseinandersetzung mit Depression und Kommunikation
Der letzte Text der britischen Autorin Sarah Kane gilt als eines der eindringlichsten Werke der Gegenwartsdramatik. In poetischen, fragmentarischen Bildern erzählt „4.48 Psychose“ von Depression, Einsamkeit und dem Versuch, weiterzusprechen, zu dokumentieren und zu kommunizieren. Der Text verzichtet auf klassische Figuren und Handlung und eröffnet stattdessen einen offenen Sprachraum zwischen Verzweiflung, Humor und Klarheit. Ein Chor, Laien und Profis, Menschen verschiedenen Alters, spricht, singt und schweigt – gemeinsam mit Sandra Hüller. In einer reduzierten Form entsteht ein bescheidener, eigenwilliger Abend zwischen Sprache, Rhythmus und Stille, der bewusst auf Pathos und Ornament verzichtet. Das Projekt möchte die Themen Depression und Suizid sensibel und niedrigschwellig in den gesellschaftlichen Raum bringen.
Buchhandlung an der Marktkirche