Kino

Ghost Train – Trauberg, die DEFA und der Tod

Niedersachsen-Premiere mit Produzentin als Gast

Samstag, 15. August 2026
Uhr
Kino im Sprengel
5 €
mit HAP 2,50 €
Begleitperson Behinderter frei

Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Aufteilung Berlins durch die Alliierten befindet sich das berühmte UFA-Filmstudio Babelsberg im sowjetischen Sektor. Hier wird am 17. Mai 1946 die DEFA gegründet, die sich zum Filmkonzern der zukünftigen DDR entwickeln wird. Das wiederauferstandene Studio nimmt unter Aufsicht der UdSSR seine Arbeit auf. Aus Moskau wird der junge Filmregisseur Ilja Trauberg zum Direktor der DEFA berufen. Nur ein Jahr nach seiner Ankunft in Berlin stirbt er im Dezember 1948, mit nur 43 Jahren, unter bis heute ungeklärten Umständen. Berlin war damals eine konfliktgeladene Pufferzone zwischen den Ländern des sozialistischen Ostens und des kapitalistischen Westens. Welche Rolle spielte Ilja Trauberg in diesem brisanten Gemenge? Über sieben Jahrzehnte später versucht seine Enkelin, die Regisseurin Darya Khrenova, Licht in diese rätselhafte Geschichte bringen. Auf ihrer Spurensuche rekonstruiert sie auch die Frühgeschichte der DEFA. Zweisprachig (Deutsch/Russisch) mit deutschen Untertiteln.

Route zum Veranstaltungsort