Wissen
Das Totenbuch-Papyrus des Baksu, Neues Reich um 1400 v. Chr. (aus der Sammlung Brocklehurst, Spende der Versicherungsgruppe Hannover)., Foto: Museen für Kulturgeschichte Hannover

Ein Opfer, das der König gibt …

Öffentliche Führung mit Ulrike Dubiel

Sonntag, 9. August 2026
Uhr
Museum August Kestner

Zu den bekanntesten Hinterlassenschaften des pharaonischen Ägyptens dürften die Pyramiden von Giza sowie die Mumienmaske des Tutanchamun zählen. Sowohl dieses letzte noch existierende Weltwunder der Antike als auch die goldene Maske belegen den immensen Aufwand, mit dem die Pharaonen einst bestattet wurden und gewähren Einblicke in die damaligen Jenseitsvorstellungen, die diesen Aufwand nötig machten. Nicht nur der Herrscher, auch seine Untertanen erhofften sich eine jenseitige Existenz, in der sie auf ewig mit Nahrung und Riten versorgt sein würden, sei es ganz praktisch durch die Hinterbliebenen oder durch die Darstellung von Opfergaben und Kulthandlungen in der Grabdekoration.

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