Cornelia Booß-Ziegling und Matthias Wietzer: Berufsverbote 2.0 und autoritär-militaristischer Staatsumbau
Vortrag mit Diskussion
Cornelia Booß-Ziegling und Matthias Wietzer, beide auf der Grundlage des sogenannten Radikalenerlasses von 1972 mit Berufsverboten belegt, berichten als Zeitzeug*innen aus erster Hand und eigener Biografie. Sie geben einen historischen Überblick über Zielsetzung, Maßnahmen und Konsequenzen der Berufsverbotepraxis, ziehen Parallelen zur Gegenwart und regen an zur Diskussion über die aktuelle schleichende Einschränkung von Grundrechten wie z. B. Meinungsfreiheit, Freiheit der politischen Betätigung und gleichem Zugang zum Öffentlichen Dienst. Veranstalter sind die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) und die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes/Bund der Antifaschist*innen (VVN-BdA) und der Roten Hilfe Hannover.