Wohin fliehen? Die geopolitischen Auswirkungen des Klimawandels
Klimaflucht trifft Geopolitik, Meeresspiegel und Extremwetter
Der Klimawandel verändert Bedingungen für Flucht und Migration: Steigende Meeresspiegel, extreme Wetterereignisse und der Verlust von Lebensräumen zwingen immer mehr Menschen, ihre Heimat zu verlassen. Eine Expert:innenrunde in Hannover greift die geopolitischen Folgen dieser klimabedingten Bewegungen auf. Im Jahr 2023 mussten Schätzungen zufolge weltweit rund 26,4 Mio. Menschen wegen klimabedingter Ereignisse fliehen. Dadurch stehen sowohl Herkunfts- als auch Zielländer vor Herausforderungen, besonders auch Staaten, die der Klimawandel stark trifft und zugleich zu Orten der Zuflucht werden. Diskutiert wird, welche Auswirkungen die neuen Migrationsbewegungen auf das Zusammenleben haben und wie sie die Beziehungen zwischen den Staaten beeinflussen. Außerdem geht es um die Frage, welche Verantwortung Industrienationen bei der Bewältigung dieser Problematik tragen.