Vom „großen Parterre“ zur „kleinsten, unteilbaren Einheit“ – Leibniz, Herrenhausen und die Philosophie der Blätter
Vom Kleinsten zum Weltganzen, Natur und Gottesidee
Sonntag, 20. September 2026
– Uhr
Schloss Herrenhausen
Eintritt frei
In Hannover wird Leibniz’ Blick aufs große Ganze zum Thema einer Diskussion zwischen Naturwissenschaft, Philosophie und Gottesidee. Der Große Garten von Schloss Herrenhausen mit seinem barocken Charakter dient dabei als Ausgangspunkt: Schon vor 350 Jahren wurde dort zwischen geometrischen Buchsbaumhecken philosophisch geplaudert. Im Mittelpunkt steht der Blick vom Kleinsten auf das große Ganze. Leibniz entwickelte aus solchen Gesprächen seine Metaphysik, als Synthese aus Erkenntnissen seiner Zeit und der Idee von einem Schöpfergott. Thematisiert wird auch, wie Leibniz Naturwissenschaft, Politik, Philosophie und Theologie zu einer Schnittstelle verbindet, und welche Denkräume seine Schriften heute eröffnen.