The Ice Cream Man
Splatter-Komödie von Eli Roth
Clint Howard, Zwillingsbruder des US-Regisseurs Ron Howard („Apollo 13“, 1995; „The Missing“, 2003), agierte neben namhaften Kolleg*innen wie David Warner, Olivia Hussey und David Naughton in der Horrorkomödie „The Ice Cream Man“ (1995), die trotz der Besetzung zum üblen Bodensatz des Genres zu rechnen ist. Nun greift Eli Roth – der von „Cabin Fever“ (2003) über „Hostel“ (2005) bis „Thanksgiving“ (2023) kontinuierlich auf Geschmacklosigkeiten und Grenzverschiebungen im Horrorfilm setzt – die an Stephen King gemahnende Prämisse eines Eiswagen-Verkäufers, der Tod und Verderben in die Kleinstadt bringt, auf, um sie als grellen Camp in bester H.-G.-Lewis-Splatterfilm-Tradition neu aufzuziehen. Dabei wird die Prämisse eher an Larry Cohens leicht satirischen „Stuff – Ein tödlicher Leckerbissen“ (1985) angepasst, in dem scheinbar harmlose Eiscreme die Konsument*innen in dumpfe Zombies verwandelte, und insbesondere an das mittlerweile kaum noch provozierende Motiv mordender Kinder aus jüngeren Horrorkomödien wie „Cooties“ (2014) oder „Little Monsters“ (2019) gekoppelt. Deutsche Synchronfassung.