Kino

Igualada

Dokumentarfilm über Aktivismus und soziale Gerechtigkeit

Mittwoch, 18. März 2026
Uhr
Kino am Raschplatz

Die Aktivistin Francia Márquez fordert den Status Quo heraus und kandidiert 2022 für die Präsidentschaftswahlen in Kolumbien, ein Land, das durch Rassismus und sozio-ökonomische Ungleichheit geprägt ist. Als Schwarze Frau aus einer ländlichen Region Kolumbiens macht sie sich den abwertenden Begriff „igualada” zu eigen und ermutigt damit, sich nicht mit dem zugewiesenen Platz in der Gesellschaft abzufinden. Der Regisseur begleitet Márquez Werdegang 15 Jahre lang aus nächster Nähe und zeigt, wie aus Unterdrückung und Wut eine unvorhergesehene Kraft entstehen kann, die die Machtdynamiken in einem Land verändert. Die biografische Dokumentation ermöglicht eine inspirierende Begegnung mit einer starken Frau und einer Graswurzelbewegung, die Vorbild für Aktivist*innen überall auf der Welt sein kann.