Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war
Neuer Porträtfilm von Regina Schilling
Regina Schilling inszeniert zusammen mit Sandra Hüller in der Rolle von Ingeborg Bachmann ein Dokudrama, das sich entlang eines Tages im Leben der österreichischen Schriftstellerin entfaltet. Die Szenen sind teilweise improvisiert, mit Archivmaterial verflochten, von Interviewaufnahmen durchsetzt und vor der Kulisse von Bachmanns eigenen Texten ausgebreitet. Der Film bearbeitet Bachmanns Kindheit, die 1926 in Österreich geboren wurde und damit auch während des Zweiten Weltkriegs aufwuchs. Aber auch ihr Dazustoßen zur legendären Gruppe 47 wird thematisiert sowie die Männer in ihrem Leben: der Lyriker Paul Celan, der Komponist Hans Werner Henze und der Schriftsteller Max Frisch. Durch die Verschränkung von dokumentarischen und fiktionalen Elementen entsteht ein vielschichtiges Porträt einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen des 20. Jahrhunderts.