Kathrin Schwarz: Tiere im Sonntagsgeschirr
Surreale Tierwelten zwischen Alltag und Fantasie
Die Gemälde, Zeichnungen und Objekte der Künstlerin scheinen kleine Geschichten zu erzählen, deren Bildebene durch eigenwillige Werktitel erweitert wird. Bekannte Motive wie heimische Tiere, Häuser, Wolken oder Küchengeschirr treffen in überraschender, oft humorvoller und absurder Weise aufeinander. Wirkt die Darstellung auf den ersten Blick unbeschwert, so entfaltet sie aufgrund ihrer grafischen und malerischen Bildsprache einen Phantasieraum, der alltägliche Grenzen verschiebt und ins Surreale aufweitet. In einer spielerischen Erzählweise werden Tieren, Häusern und anderen Motiven ungewöhnliche Rollen zugewiesen. Dies führt beim Aufeinandertreffen von menschlicher Alltagswelt mit Naturphänomenen und Naturwesen zu Mischformen wie Konstellationen, die gewohnte Regeln überschreiten. Eine neue Bildrealität entsteht, die eigenen Gesetzen und Inhalten folgt und die Vorstellungsmöglichkeiten erweitert.