Die Möllner Briefe
Dokumentarfilm über den rassistischen Brandanschlag 1992 in Mölln
Freitag, 6. März 2026
Uhr
KoKi
Mölln, 1992: Neonazis schmeißen Brandsätze in zwei von türkischen Familien bewohnte Häuser. Drei Menschen sterben, weitere werden verletzt. Mehrere hundert Briefe mit Beileids- und Solidaritätsbekundungen werden in der Folgezeit verschickt, landen aber über Umwege letztlich im Stadtarchiv. Von der Existenz erfahren die Betroffenen viele Jahre später durch einen Zufall. Martina Priessners Dokumentarfilm begleitet vor allem die Familie Arslan, die 2019 von den Briefen erfahren hat, legt Zeugnis ab über Solidaritätsbemühungen einerseits und Ignoranz andererseits und gibt nicht zuletzt auch den Opfern der rassistischen Anschläge ein Gesicht.