Pixadores
Dokumentarfilm über künstlerische Rebellion in São Paulo
Vier arbeitslose Männer in São Paulo leben für die Kunst des Pixacao, eine spezielle Form von Graffiti. Das Besondere daran ist, dass sie ihre Slogans und Zeichen an ungewöhnlichen, oft gefährlichen Orten anbringen, wie zum Beispiel an der Außenseite des obersten Stockwerks eines Hochhauses. Damit riskieren sie immer wieder ihr Leben. Ihre Slogans und Sprüche sind aber vor allem politisch und sozialkritisch. Denn Pixação versteht sich als Revolte, als Rebellion gegen eine Gesellschaft, die die Menschen in Armut und in den Favelas zurücklässt und vergisst. Der Dokumentarfilm blickt tief in eine Stadt, eine Metropole, in der fast jeder verschwindet, zu groß, zu schnell, zu Ungerecht; vor allem auf den Hügeln, am Stadtrand, in den Favelas von São Paulo. Dort leben sie, vier Freunde, Djan, William, Biscoito und Ricardo. Ihr Alltag ist schwer, zwischen Arbeitslosigkeit, Armut, Gewalt und Drogen; und dennoch sind sie Künstler. Auf ihre Art, in ihrer Welt, mit eigener Schrift und Sprache: Pixação.