Premiere: Adam Chakir: Déjà Nu
Tanzperformance zwischen Erinnerung Nähe und Entfremdung
Was geschieht, wenn das Vertraute seine Farbe verliert? Mit „Déjà Nu“ erschafft Adam Chakir einen poetischen Raum zwischen Erinnerung und Gegenwart, zwischen Nähe und Entfremdung. „Ich habe Déjà Nu aus meiner eigenen Tanzentwicklung heraus erschaffen, aus den vielen Zusammenhängen, in denen ich gelernt, gefühlt und mich bewegt habe. Jede Bewegung, jede Geste trägt Spuren dessen, was ich erlebt habe, Momente der Nähe, der Distanz, des Staunens und der Wiederholung. In meinem Tanz versuche ich, die Spuren sichtbar zu machen, die das Leben in unseren Körpern hinterlässt. Wann wird Vertrautheit zu Distanz? Wann können wir das Staunen zurückfinden, das uns einst so lebendig gemacht hat?“, so Chakir.