Wanja
Tschechow-Monolog über Einsamkeit
Ein Landgut, unerfüllte Hoffnungen und ein Schuss: Ivan verwaltet das Anwesen, während sich sein Schwager Alexander bei ihm einrichtet. Sonia liebt den Landarzt, der Helena begehrt – Alexanders zweite Frau. Selbstmitleid und unerwiderte Liebe treiben die Figuren durch eine zugleich komische und schmerzhafte Geschichte. Simon Stephens formt Tschechows „Onkel Wanja“ zu einem Monolog. Jirka Zett spielt alle acht Rollen und lässt die Einsamkeit wie auch die Verbindungen der Figuren sichtbar werden.