Die Wut, die bleibt
Nach dem Roman von Mareike Fallwickl
Ein Abendessen endet mit Helenes wortlosem Sturz vom Balkon. Während ihr Vater Johannes überfordert zurückbleibt, übernimmt ihre beste Freundin Sarah zunehmend die Sorgearbeit – und stellt ihr eigenes Leben zurück. Auch Helenes Tochter Lola spürt die Wut: Ihre Anklage richtet sich gegen ein patriarchales System, das die Belastungen von Frauen und Müttern als selbstverständlich behandelt. Nach Mareike Fallwickls Roman erzählt die Inszenierung von Überforderung, Einsamkeit, Mutterschaft und dem Versuch, alte Rollenbilder aufzubrechen.