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Zwangsarbeitslager und Tod – Vorstellung der Publikation zum Forschungsprojekt zu den Zwangsarbeitslagern in Lehrte

NS-Zwangsarbeit am Eisenbahnknotenpunkt

Dienstag, 3. November 2026
Uhr
Städtische Galerie Lehrte
Eintritt frei

Im Auftrag der Stadt Lehrte hat der Historiker Dr. Heiko Arndt in einem dreijährigen Forschungsprojekt die Bedeutung von Lehrte im System der nationalsozialistischen Zwangsarbeit herausgearbeitet. Als Eisenbahnknotenpunkt befand sich auf Stadtgebiet seit 1942 ein großes Durchgangslager, in dem vor allem Menschen aus Osteuropa registriert, entlaust und an Arbeitsplätze in Nordwestdeutschland weitergeleitet wurden. Daneben existierten weitere Lager vor Ort mit Tausenden von Insassen. Der Vortrag gibt einen knappen Einblick in die dreijährige Forschungsarbeit, die durch die Stadt Lehrte und mit Unterstützung der evangelisch-lutherischen Landeskirche finanziert wurde.

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