Alexandra Stanić: Ausländergöre – Über die schmerzhafte Erfahrung, nie dazuzugehören
Autobiografische Lesung über Migration und Queerness
„Du wirst immer eine Ausländerin sein, ganz egal, wie gut dein Deutsch ist.“ Alexandra Stanić greift ihn als Ausgangspunkt für ihre Lebensgeschichte auf, erzählt von ihrer Migrationserfahrung, dem Aufwachsen zwischen Frittatensuppe und Ćevapčići sowie ihrer queeren Selbstfindung. Mit pointierter Analyse verwebt sie persönliche Stationen mit gesellschaftlichen Entwicklungen. In ihrem ersten Sachbuch nimmt sie zentrale Zuschreibungen wie „Ausländer*in“, „Sozialschmarotzerin“, „Kulturbeschmutzerin“ oder „Kampflesbe“ als erzählerischen Ausgangspunkt, um Klassenfragen, Misogynie und Rechtspopulismus zu beleuchten.